Kraftwerke in Osteuropa bis 2030

Rahmenbedingungen, Projekte, Marktentwicklungen, Strategien

Studiennummer: 13-0186 Studienbereich:ErzeugungStudienart: PotenzialstudieSeitenzahl:1.055 SeitenErscheinungsdatum:Juli 2010Preis: 8.900,00 €
Broschüre:
 
Einführung

Nach der Wirtschafts- und Finanzkrise werden in Osteuropa Investoren für Kraftwerksprojekte dringend gesucht. Ein großer Anteil der in Osteuropa bestehenden Kraftwerke müssen altersbedingt oder wegen Nichterfüllung von EU-Umweltstandards ersetzt oder modernisiert werden. Bis 2020 wäre in den betrachteten Ländern ein Zu- bzw. Ersatzbau von ca. 80 GW an installierter Leistung nötig, sollten die bestehenden Kraftwerke nach ihrer vorgesehenen Laufzeit vom Netz gehen.

Osteuropa könnte angesichts dieser Entwicklungen bald eine Versorgungslücke drohen. Neue Kraftwerkskapazitäten werden dringend benötigt, Planungen für den Ausbau der Kapazitäten bzw. deren Modernisierung bestehen, so will zum Beispiel der größte polnische Energieversorger PGE bis 2015 mehr als 2 Milliarden Euro in den Bau neuer fossiler Kraftwerke (fast ausschließlich Kohlekraftwerke) investieren. Russland will seine Erzeugungskapazitäten bis 2020 um 60 Prozent erhöhen. Der serbische Energieversorger EPS hat bereits ein 36 Millionen Euro schweres Modernisierungsprojekt des Braunkohlekraftwerks Nikola Tesla A beauftragt, zwei weitere Kraftwerke sind geplant.

Sowohl für die Energieversorger und Investoren als auch für Anlagenplaner und -bauer ergeben sich dadurch große Potenziale sowohl im Bereich des Kraftwerksbaus als auch der -modernisierung.

Vor diesem Hintergrund beantwortet die Studie „Kraftwerke in Osteuropa bis 2030“ u.a. folgende Fragen:

  • Wie stellt sich der aktuelle Status quo im Bezug auf die Stromversorgung in Osteuropa dar?
  • Welche Kraftwerksprojekte sind derzeit in Planung? Welche haben die besten Realisierungschancen?
  • Was sind die aktuellen Entwicklungen des Marktes für Anlagenbau und Anlagenmodernisierung? Wie wird sich dieser Markt in der Zukunft verändern?
  • Wie verändert sich die Struktur des Anlagenparks (fossile und Erneuerbare Energien, Kernkraft)?
  • Welche Chancen bringt der osteuropäische Energiemarkt für die Anlagenplaner und -bauer? Welche Risiken sind mit der Planung und dem Bau verbunden?
  • Welche Investitionsmöglichkeiten ergeben sich im Bereich der Kraftwerksmodernisierung?
  • Wer sind die führenden Marktteilnehmer und wie entwickelt sich der Wettbewerb zwischen diesen?
  • Welche Technologien und Trends bestimmen künftig die Stromerzeugung in Osteuropa?
  • Welche Strategien führen in Zukunft im osteuropäischen Markt zum Erfolg?
Ziele und Nutzen

Ausgehend von den aktuellen Rahmenbedingungen und dem Status quo analysiert die Studie die zukünftigen Entwicklungen im osteuropäischen Kraftwerksmarkt.

Neben einer quantitativen Analyse der Entwicklung des Kraftwerksparks und von Neubau-/Retrofitprojekten wird über die qualitative Darstellung (z.B. Wettbewerbs-intensität, Risiken beim Retrofit und Neubau) die zukünftige Entwicklung bis in das Jahr 2030 abgebildet. Strategieempfehlungen, die auf den dargestellten Trends, Chancen und Risiken basieren, ermöglichen es, die eigene Positionierung im osteuropäischen Kraftwerksmarkt zu überprüfen und ggf. neue Strategien daraus abzuleiten.

Methodik

trend:research setzt verschiedene Field- und Desk-Research-Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen, Geschäftsberichte usw.) fließen in die Potenzialstudie ca. 100 strukturierte Interviews mit folgenden Zielgruppen ein:

  • Anlagenbauer
  • Komponentenhersteller
  • Planungsbüros
  • Kraftwerksbetreiber
  • Energieversorgungsunternehmen
Zielgruppe

Die Potenzialstudie hilft Anlagenherstellern und Planern sowie Energieversorgungsunternehmen, die zukünftigen Potenziale und Entwicklungen auf dem osteuropäischen Kraftwerksmarkt besser einzuschätzen und die eigenen Expansionsstrategien bzw. die eigene Ressourcenplanung den zukünftigen Entwicklungen anpassen zu können.

Die Unternehmen aus dem Kraftwerksbau, Planer und Energieerzeuger können sich durch die Studie einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Planungen in der osteuropäischen Energiewirtschaft verschaffen und die Aktivitäten daraufhin anpassen. Der Nutzen ergibt sich sowohl für Vorstände als auch für Strategie-, Unternehmens- und Konzernplanung sowie den Vertrieb.

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