Altlastensanierung in Deutschland bis 2020

Rahmenbedingungen, Potenziale und zukünftige Entwicklungen, Trends, Chancen, Risiken

Studiennummer: 16-1387 Studienbereich:Energetische VerwertungStudienart: PotenzialstudieSeitenzahl:558 SeitenErscheinungsdatum:Oktober 2015Preis: 4.700,00 €
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Einführung

Aktuell wurde bereits ein Großteil der altlastverdächtigen Flächen in den Kommunen in den jeweiligen Altlastenkatastern erfasst. Auch wenn kontinuierlich Verdachtsflächen in Bezug auf deren Gefährdungspotenzial überprüft werden, bestehen weiterhin hohe Potenziale für die Untersuchungen und Sanierungen. Die Studie zeigt die Entwicklung der jährlichen Gefährdungsabschätzungen und damit verbunden die Potenziale für die Dienstleistungsunternehmen.

Grundsätzlich sind Altlasten mit hohem Gefährdungspotenzial vorranging zu sanieren. Die eingesetzten Verfahren und Technologien sowie die Dauer einer Sanierung sind von den jeweiligen Schadstoffen und den belasteten Umweltmedien abhängig. Durch die Darstellung der aktuellen und zukünftigen Bedeutung einzelner Verfahren und Technologien im Bereich Altlastensanierung anhand aktueller Befragungsergebnisse wird sowohl für Hersteller entsprechender Technologien als auch für Dienstleister im Bereich Altlastensanierung eine Grundlage für die weitere eigene strategische Ausrichtung geschaffen.

Für die Umsetzung der Altlastenüberprüfung und -sanierung werden derzeit von mehr als der Hälfte der befragten Kommunen Fördermittel in Anspruch genommen (vgl. Abb. links). Dabei werden sowohl EU-Fördermittel als auch deutschlandweite und bundeslandspezifische Fördermaßnahmen in Anspruch genommen. Innerhalb der Studie werden aktuelle Förderprogramme der einzelnen Bundesländer aufgezeigt, welche für (Teil-)Leistungen im Bereich Überprüfung und Sanierung von Altlasten in Anspruch genommen werden können.

Durch die Zielvorgabe einer Reduktion der Nutzung neuer Flächen verbunden mit einem steigenden ökologischen Interesse werden darüber hinaus zunehmend Flächen mit geringerem Gefährdungspotenzial saniert. Für die Reaktivierung bzw. Rekultivierung sind detaillierte Sanierungskonzepte erforderlich, da – in Abhängigkeit von der gewünschten Nachnutzung – verschiedene Sanierungsmaßnahmen umgesetzt werden können. Mögliche Nachnutzungsalternativen werden innerhalb der Studie anhand von aktuellen Befragungsergebnissen und Projektbeispielen aufgezeigt.

Schwerpunktmäßig werden im Rahmen der trend:research-Studie auf der Basis von 75 Experteninterviews sowie weiterem Desk Research der Status quo im Bereich Altlasten abgebildet und eine Prognose der neuen Sanierungsprojekte sowie der Marktentwicklung bis 2020 gegeben. Weiterhin werden der aktuelle Technologie- und Verfahrenseinsatz aufgezeigt sowie die Bedeutungsentwicklung bis 2020. Darüber hinaus erfolgt eine Darstellung ausgewählter Unternehmensprofile von Herstellern, Dienstleistern und Entsorgern anhand von Unternehmensprofilen. Zudem beantwortet die Studie folgende Fragestellungen:

  • Wie viele altlastverdächtige Flächen wurden in den einzelnen Bundesländern erfasst?
  • Welche rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflussen den Bereich Altlasten in Deutschland?
  • Wie entwickelt sich die Quote der jährlichen neuen Projekte in den Bereichen Altlastenüberprüfung, Altlastensanierung und Überwachung bis 2020?
  • Wer sind aktuell wesentliche Anbieter und wie entwickelt sich die Wettbewerbsintensität?
  • Welche Chancen und Risiken ergeben sich für Dienstleister/Hersteller, Beseitiger und Entsorger?
Ziele und Nutzen

Die Studie gibt Antworten auf wichtige Fragen, die im Bereich Altlasten und Altlastensanierung in Deutschland zu stellen sind. Ausgehend von den aktuellen gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit Auswirkungen auf Altlasten bzw. deren Sanierung werden aktuell eingesetzte Verfahren und Technologien näher beschrieben sowie deren Bedeutungsentwicklung bis 2020 aufgezeigt.

Die Grundlage für die Prognose der jährlichen neuen Projekte im Bereich Sanierung sowie die Marktentwicklung bis 2020 bildet die Darstellung des Status quo im Bereich Erfassung, Identifizierung und Sanierung der Altlasten in Deutschland.

Die Erkenntnisse dieser Studie stützen sich auf umfangreichem Desk- und Field-Research und können vor dem Hintergrund zukünftiger Herausforderungen im Rahmen der Sanierung von Altlasten und der Reaktivierung von vorhandenen Brachflächen für die eigene Maßnahmen- und Strategieentwicklung genutzt werden.

Methodik

trend:research setzt verschiedene Field- und Desk-Research-Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen, Geschäftsberichte usw.) flossen in die Potenzialstudie 75 strukturierte Interviews mit folgenden Zielgruppen ein:

  • Kommunen
  • Hersteller/Dienstleister
  • Behörden/Ämter
  • Entsorgungsunternehmen

Die dargestellten Analysen und Ergebnisse wurden mithilfe der o. g. Interviews und Expertengespräche erarbeitet. Die Auswertungen der Anforderungen und Erwartungen führen zu abgesicherten Aussagen über Markt, Trends, Potenziale und Strategieoptionen.

Zielgruppe

Die Potenzialstudie richtet sich an Dienstleister/Hersteller sowie an Entsorger/Beseitiger und hilft diesen die weitere Entwicklung einzuschätzen und die eigene Vertriebsstrategie auszurichten bzw. entsprechend anzupassen. Darüber hinaus unterstützt die Studie aber auch Kommunen und private Auftraggeber durch die Darstellung von Profilen ausgewählter Marktteilnehmer inkl. Leistungsportfolio sowie die Abbildung der Sanierungs- und Nachnutzungsmöglichkeiten.

Mithilfe der Potenzialstudie können sich Entsorgungsunternehmen, Ingenieure, Dienstleister, Deponiebetreiber und Verantwortliche für Altstandorte oder altlastverdächtige Flächen sowie Technikhersteller und Anlagenbauer einen Überblick über zukünftige Marktpotenziale verschaffen.

Der Nutzen ergibt sich für Vorstände, Geschäftsführung, Strategie-, Unternehmens- und Konzernplanung sowie Bereichsleitungen in den Bereichen Umwelt, Altlasten und Bauamt. Neue Marktteilnehmer unterstützt die Studie dabei, fundierte Entscheidungen zum Markteintritt oder zur vertrieblichen Ausrichtung vorzubereiten.

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