Blockchain in der Energiewirtschaft (In Bearbeitung)

Geschäftsmodelle, Potenziale, Chancen und Risiken

Studiennummer: 20-0481 Studienbereich:Weitere BranchenStudienart: StrategiestudieSeitenzahl:ca. 400 SeitenErscheinungsdatum:- In Bearbeitung -Preis: 4.500,00 €
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Einführung

Im Rahmen der fortschreitenden Realisierung der Energiewende verstärkt sich der Trend zu steigenden Verflechtungen zwischen Strom-, Wärme- und Mobilitätsmärkten. Dieses führt aktuell zu stark veränderten Strukturen und einer neuen Form des Wettbewerbs auf dem Energiemarkt. „Blockchain“, die ursprünglich im Finanzsektor Anwendung findende Technologie, basiert auf dem Gedanken, auf der Basis vordefinierter Verträge und ohne den Einsatz von Intermediären eine direkte Verbindung zwischen Erzeuger und Verbraucher herzustellen und damit - angewendet im Energiesektor - das traditionelle, mehrstufige System vom Stromerzeuger, Übertragungsnetzbetreiber, Verteilnetzbetreiber bis hin zum Lieferanten radikal zu vereinfachen.

Das Nutzenversprechen der Blockchain setzt bei der enorm steigenden Komplexität durch die erwartete wachsende Ausdehnung dezentraler Energieerzeugungsanlagen sowie der stark steigenden Zahl steuerbarer Geräte in Haushalten und Industrie im Energiesystem an. Die durch die Blockchain-Technologie mögliche Standardisierung der Datenformate, der Geschäftsprozesse und des Kommunikationsprotokolls gilt als ein wesentlicher Vorteil der Technologie gegenüber den konventionellen Transaktionsmodellen. Während die dezentral erzeugte Energie über lokale Netze zum Endverbraucher transportiert wird, messen Smart Meter erzeugte und genutzte Energie und der automatisch durch Smart Contracts gesteuerte Energiehandel erfolgt mit Hilfe einer Kryptowährung sicher über die Blockchain.

Noch steht die Blockchain-Technologie am Anfang ihrer Entwicklung – die entscheidende Frage ist, ob der technische Reifegrad bereits für eine Umsetzung und Weiterentwicklung in reale Geschäftsmodelle ausreicht. Die Potenziale zur Kostensenkung durch die Beschleunigung der Prozesse und den Anstieg der Flexibilität des Systems bieten erhebliche Anreize und führen gegenwärtig bereits zu zahlreichen Kooperationen von etablierten Marktakteuren mit Blockchain-Start-ups. Ein aktuelles Pilotprojekt führt die Enercity (Hannover) durch: Hier können Kunden bereits ihre Strom- oder Gasrechnung mit der Kryptowährung „Bitcoins“ bezahlen. Mit der Einführung der Bitcoin als Zahlungsmittel als eines der ersten Energieunternehmen will die Enercity einen Standard setzen.

Die Studie „Blockchain“ analysiert den Status Quo und die zukünftige Entwicklung der Blockchain-Technologie auf der Basis der Betrachtung relevanter Rahmenbedingungen sowie der Analyse ausführlicher Einschätzungen von Experten. Die Studie beschäftigt sich mit der Frage der Zukunftsfähigkeit der Technologie und den Kosteneinsparungspotenzialen in den verschiedenen Anwendungsbereichen im Energiesektor. Dazu werden die Marktpotenziale in der Energiewirtschaft bis 2025 prognostiziert.

Die Studie beantwortet darüber hinaus u. a. folgende Fragestellungen:

  • Was ist eine „Blockchain“?
  • Wie gestaltet sich die technologische Funktionsweise?
  • Besitzt die Blockchain-Technologie bereits die benötigte technische Reife?
  • Wie sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für Blockchain und wie werden sich diese in den kommenden Jahren entwickeln?
  • Wie optimiert die Blockchain aktuelle Prozessabläufe?
  • In welchen Bereichen der Energiebranche kann Blockchain eingesetzt werden?
  • Welche neuen Prozesse / Geschäftsmodelle der Energiewende sind „Blockchain-kompatibel“?
  • Welches Blockchain-Modell findet bei einer Implementierung im Energiesektor Anwendung?
  • Wie beantwortet sich die Sicherheitsfrage der Blockchain-Technologie?
  • Welches Kostensenkungspotenzial besteht für die Energiewirtschaft?
  • Wie hoch sind die Marktpotenziale und welche Bedeutung wird die Blockchain in den kommenden Jahren bekommen?
  • Wird Blockchain disruptive Auswirkungen auf die Energiewirtschaft haben?
Ziele und Nutzen

Die Studie liefert einen umfassenden Überblick über Funktionsweise, Anwendungsbeispiele und Geschäftsmodelle sowie über aktuelle Trends auf Basis der Blockchain-Technologie. Dabei werden die gegenwärtige Marktsituation und die zukünftigen Potenziale dargestellt.

Ausgehend vom Status Quo im Energiemarkt zeigt die Studie die zukünftigen Entwicklungspotenziale auf und analysiert, mit welchen Geschäftsmodellen sich Energieversorger im wandelnden Wettbewerb behaupten können. Zusätzlich zur quantitativen Analyse der zukünftigen Nutzung, werden über eine qualitative Darstellung (bspw. Wettbewerb, Positionierung im Energiemarkt, Chancen und Risiken) der Markt und der Einfluss der Technologie auf die Energiebranche abgebildet. Basierend auf diesen Daten und Einschätzungen bietet die Studie die Möglichkeit der Ableitung eigener Handlungsoptionen und Strategien.

Methodik

trend:research setzt verschiedene Field- und Desk-Research-Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen und Geschäftsberichten usw.) fließen für die Potenzialstudie ca. 50 strukturierte Interviews mit folgenden Zielgruppen ein:

  • Energieversorger
  • Energiemarkt-/Abrechnungsdienstleister
  • Wohnungswirtschaft
  • Technologieanbieter/ IT-Unternehmen
  • Experten von Verbänden, aus Wissenschaft und Verwaltung

Die dargestellten Analysen und Ergebnisse werden mit Hilfe der o. g. Interviews und Expertengespräche erarbeitet. Die Auswertung der Daten führt zu abgesicherten Aussagen über Märkte, Trends, Wettbewerb und Handlungsoptionen im zukünftigen Energiemarkt.

Zielgruppe

Die Potenzialstudie richtet sich an Energieversorger, Energiedienstleister, Technologieanbieter sowie an Experten der Wohnungswirtschaft und eine breite Zahl der weiteren Akteure im Energiemarkt. Anhand detaillierter Markt- und Wettbewerbsanalysen liefert die Studie einen Überblick für Energieversorger und weitere Marktteilnehmer. Weiterhin richtet sich die Studie an IT-Unternehmen sowie weitere Dienstleister aus der Energiebranche.

Der Nutzen ergibt sich für Vorstände, Geschäftsführung, Strategie-, Unternehmens- und Konzernplanung sowie Marketing und Vertrieb.

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