Kooperationen, Netzwerke, Beteiligungen und Übernahmen in der Energiewirtschaft (2. Auflage)

Studiennummer: 10-0904-2 Studienbereich:Einzelne MärkteStudienart: StrategiestudieSeitenzahl:1.073 SeitenErscheinungsdatum:Mai 2008Preis: 3.900,00 €
Broschüre:
 
Einführung

Die vorliegende Studie untersucht auf Basis von über 80 Interviews den Status quo und die verschiedenen Optionen der Marktakteure bei Kooperationen, Netzwerken, Beteiligungen und Übernahmen, beschreibt die wichtigen Erfahrungen, Erkenntnisse, Erfolge und Misserfolge, leitet die entscheidenden Erfolgsfaktoren ab und zeigt Potenziale, Bedrohungen und Handlungsoptionen auf.

Der Druck auf Stadtwerke und kleinere Versorger steigt: Insbesondere Unbundling, Anreizregulierung, steigende Bezugskosten bei Strom und Gas, GPKEund GeLi Gas-Umsetzung, hohe IT-Kosten, gestiegener Wettbewerb und Preisdruck führen zu Anforderungen wie hohen Anpassungskosten, die oft nur schwer eigenständig zu erfüllen sind.

Kooperationen und Netzwerke können ein Mittel sein, den Herausforderungen durch veränderte Rahmenbedingungen zu begegnen. Energieversorger, die im Rahmen der Studie aktuell befragt worden sind, halten in dieser Hinsicht besonders horizontale Zusammenarbeiten für erfolgversprechend.

Zusammenarbeiten erschließen im optimalen Fall Win-win-Situationen und sichern den Partnern Vorteile wie Skaleneffekte und den Zugang zu Know-how. Doch nicht jede Zusammenarbeit bietet die gleichen Chancen. Welche Kooperationen und Netzwerke existieren und was bringen diese wirklich? Welche Unternehmensbereiche sind für Zusammenarbeiten besonders attraktiv? Wo liegen im aktuellen Umfeld wesentliche Handlungsoptionen? Und welche Rolle spielen kommunale Anteilseigner bei der Planung, Ausrichtung und Ausgestaltung von Zusammenarbeiten?

Die Kassen der Verbundunternehmen sind prall gefüllt: rund 60 Mrd. Euro will allein E.ON in den kommenden Jahren investieren. Auch RWE, EnBW und Vattenfall suchen nach geeigneten und kartellrechtlich machbaren Beteiligungsund Investitionsobjekten im In- und Ausland. Aber der energiewirtschaftliche Markt ist für Akquisitionen eng geworden.

Gleichzeitig suchen neue Wettbewerber und ausländische Energieversorger (z.B. Gaz de France) fortlaufend nach geeigneten Beteiligungen oder Übernahmekandidaten. Welche Chancen bieten sich dabei für Banken, Versicherungen und Investmentfonds durch Beteiligungen in der Energiewirtschaft und welche Unternehmensbereiche sind für Investitionen besonders attraktiv? Eine Antwort auf diese und weitere Fragen gibt die Strategiestudie „Kooperationen, Netzwerke, Beteiligungen und Übernahmen in der Energiewirtschaft“.

Ziele und Nutzen

Auf der Basis der vorhergehenden Auflage gibt die Studie Antworten auf wichtige Fragen, die im Zusammenhang mit der Entwicklung und den Handlungsmöglichkeiten bei Kooperationen, Netzwerken, Beteiligungen und Übernahmen zu stellen sind.

Ausgehend von den Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren auf den Markt werden Status quo, aktuelle und zu erwartende Entwicklungen beschrieben, Potenziale und Bedrohungen identifiziert und mögliche strategische und operative Vorgehensweisen erläutert. Basierend auf diesen Einschätzungen wird aufgezeigt, an welchen Stellen z.B. Stadtwerke, Beteiligungsgesellschaften, strategische Partner und bestehende Netzwerke den Hebel ansetzen können, um über (weitere) Kooperationen und Beteiligungen Synergien auszunutzen und zu den kommenden Gewinnern zu gehören. Gleichermaßen hilft sie Stadtwerken wie Kommunen dabei, Beteiligungs- und Veräußerungsentscheidungen fundiert vorzubereiten und die wichtigen Aspekte in die Überlegungen mit einzubeziehen.

Methodik

trend:research setzt verschiedene Field- und Desk-Research-Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen, Geschäftsberichte usw.) wurden für die Strategiestudie 83 strukturierte Interviews mit folgenden Zielgruppen geführt:

  • Energieversorgungsunternehmen (48 Interviews)
  • Kooperationen und Netzwerke (20 Interviews)
  • Strategische Partner (5 Interviews)
  • Investoren (Banken, Versicherungen) (5 Interviews)
  • Experten (IT-Dienstleister, Verbände, Berater) (5 Interviews)
Zielgruppe

Die Strategiestudie hilft Energieversorgern, Stadtwerken, Kommunen sowie Kooperationen, Partnernetzwerken (auch kommunal) unterschiedlicher Formen und Intensitäten, aber auch anderen Partnering- oder Beteiligungsinteressierten, zukünftige Potenziale von Kooperationen und strategischen Partnerschaften mit und ohne Beteiligungen einzuschätzen und bietet eine Grundlage um eigene Maßnahmen und Strategien im Zuge einer Absicherung (»Ruhe«) oder Erweiterung der Marktposition (»Wachstum«) im Bereich zu entwickeln.

Der Nutzen ergibt sich für Vorstände, Geschäftsführung, Strategie-, Unternehmens- und Konzernplanung sowie für Leiter der einzelnen Wertschöpfungsstufen.

Für Banken, Versicherungen und Investmentfonds bietet die Studie einen fundierten Markteinblick und erlaubt es, die Potenziale und Bedrohungen zielgerichtet zu identifi zieren und die Investitions- und Handlungsoptionen zu bewerten. Damit unterstützt sie die Entscheider in diesem Bereich.

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