Der Markt für Submetering (6. Auflage)

Erlöspotenziale, aktuelle Entwick-lungen, Chancen und Risiken in der Heiz- und Wasserkostenverteilung und -abrechnung

Studiennummer: 24-0482-6 Studienbereich:Mess- und ZählerwesenStudienart: PotenzialstudieSeitenzahl:397 SeitenErscheinungsdatum:Mai 2021Preis: 5.400,00 €
Broschüre:
 
Einführung

Im Februar 2020 hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die technische Möglichkeit zum Einbau intelligenter Messsysteme (iMsys) erfasst und in dessen Folge die Freigabe für den Rollout von intelligenten Messsystemen bekannt gegeben. Mittlerweile haben insgesamt vier Unternehmen eine Zertifizierung für den Smart-Meter- Gateway (SMGW) erhalten (Power Plus Communication AG (PPC), Sagemcom Dr. Neuhaus, EMH metering GmbH & Co.KG, Theben AG). Für die Wohnungswirtschaft bietet sich dadurch eine attraktive Kombination aus Smart- und SubMetering mit vielen Vorteilen.

So beschleunigt die Ausbreitung des Smart Meterings zum einem die Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft und bietet zum anderen die Basis für weitere Mehrwertdienste in der Energie(versorgungs)wirtschaft. Die intelligente und effiziente Verknüpfung bei der Erfassung von Heizenergie- und Wasserverbräuchen mit der Messung des Stromverbrauchs führt dazu, dass Doppelstrukturen vermieden und Kosten weiter reduziert werden. Damit bieten iMsys durch ihre Verknüpfung von Tätigkeitsbereichen der Energiemarktdienstleister, Energieversorger und Telekommunikations-/IT-Anbieter übergreifende Kooperationsmöglichkeiten und neue Geschäftsfelder. Neben dem Versuch wettbewerblicher etablierter Messstellenbetreiber wie Techem ab 2021 in den Markt einzusteigen wird auch aktuell an sogenannten regional einsetzbaren „White-La-bel“-Cloud-Systemen (z.B. Stadtwerke Schwäbisch Hall und IT-Dienstleister Schleupen) gearbeitet. Ziel der Kooperationen ist es, Messdienstleister und IT-Unternehmen einzubinden, die im Auftrag Strom- und Gaszähler verbauen und eine Auslesung und Überwachung mittels passender Hardware (Apps) ermöglichen. Entsprechend kann die bestehende Funktionalität (u.a. Kalkulationstools, technischer Support) die Fixkosten (z. B. zur unterjährigen Verbrauchsinformation) senken und insbesondere für kleinere Stadtwerke interessant werden.

Seit Oktober 2020 besteht nach der EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED) die Pflicht, dass Verbrauchswerte der Wohnungsnutzer über das Smart Meter Gateway (SMGW) digital abgerufen werden können. Dabei ist es im ersten Schritt halbjährig und ab 2022 monatlich möglich. Das Ziel ist durch das selbstständige Abrufen der Verbräuche, dass die gesteigerte Verbrauchstransparenz die Wohnungsnutzer dazu bringt ihr Verbrauchsverhalten anzupassen. In der Erwartung, dass durch mehr Bewusstsein der Verbrauch sinkt.

Die Studie „SubMetering: zwei Märkte wachsen zusammen“ widmet sich den aktuellen und zukünftigen Entwicklungen und verschafft einen fundierten Überblick über die Potenziale und Trends im Markt. Darüber hinaus analysiert die Studie die aktuelle und zukünftige Wettbewerbssituation und zeigt, welche Auswirkungen die Veränderungen auf die Anbieterstruktur haben werden. Insbesondere wird analysiert, wie sich die Marktanteile zwischen den etablierten und neuen Akteuren verschieben. Zudem beantwortet die Studie u.a. folgende Fragen:

  • Wie verändern sich aktuell und zukünftig die Rahmenbedingungen bei der den unterschiedlichen Verbrauchdatenerfassungssystemen?
  • Welche Bedeutung spielen zukünftig die Digitalisierung und der Smart Meter Rollout? Welche Auswirkungen haben diese Entwicklungen auf das derzeitige Messwesen?
  • Wie stellt sich die neue Wettbewerbssituation dar? Ist mit neuen Marktteilnehmern zu rechnen?
  • Welche neuen energiewirtschaftlichen Geschäftsmodelle (z.B. bei Rauchwarnmeldern oder LoRaWan-Übertragung von SubMeteringdaten) beeinflussen den Markt? Welche Anforderungen ergeben sich für die Nutzung von SMGWs?
  • Wie lassen sich größere Gewinnmargen durch die Verschmelzung von SubMetering und Metering-Aktivitäten erzielen?
  • Welche Trends, Chancen und Risiken zeichnen sich im Markt ab?
Ziele und Nutzen

Aufbauend auf den Ergebnissen der vorhergehenden Auflagen werden gezielt aktuelle Fragestellungen in Bezug auf die Entwicklung der Abrechnungs- und Messdienstleistungen dargestellt. Basierend auf dem aktuellen Status quo und unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen wird der Markt analysiert. Auf dieser Grundlage werden die aktuell eingesetzten Technologien und Geschäftsmodelle dargestellt. Darauf aufbauend erfolgt die quantitative Prognose des Marktes für SubMetering bis 2030 und die Ableitung von Strategie- und Handlungsoptionen für die Marktakteure.

Methodik

trend:research setzt verschiedene Field- und Desk-Research-Methoden ein. Neben umfang-reichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen und Geschäftsberichten usw.) fließen für die Potenzialstudie strukturierte Interviews mit folgenden Zielgruppen und Branchen ein:

  • Energiemarktdienstleister
  • Wärmemessdienstleister
  • Energieversorger
  • Wohnungsbau-/-verwaltungsunternehmen
  • Messstellenbetreiber
  • IT-Dienstleister und -Lösungsanbieter
  • Weitere Experten (z.B. Berater, Institute)

Die dargestellten Analysen und Ergebnisse werden mit Hilfe der o. g. Interviews und Expertengespräche erarbeitet. Die Auswertung der Anforderungen und Erwartungen führt zu abgesicherten Aussagen über Markt, Wettbewerb, Trends sowie Strategien.

Zielgruppe

Die Studie richtet sich Vorstände, Geschäftsführer, Gremien und andere Entscheidungsträger von Energieversorgern, Abrechnungsgesellschaften, Stadtwerken, IT-Dienstleister sowie weitere Marktteilnehmer. Zusätzlich zu den Energieversorgern und Abrechnungsdienstleistern richtet sich die Studie auch an Branchenneueinsteiger, denen durch die Studie der Markteintritt erleichtert wird.

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